Sind NFTs 2026 Geschichte?
Der Hype um NFTs (Non-Fungible Tokens) ist schon länger vorüber. Spätestens seit dem Zusammenbruch des NFT-Marktes im Jahr 2022 ist klar, dass es sich bei NFTs um höchst spekulative Investments handelt. Der NFT-Boom der späten 2010er und frühen 2020er Jahre war Teil eines breiteren Krypto-Wahns, der vor allem von Early Adopters – die auf schnelle Gewinne aus waren – maßgeblich vorangetrieben wurde. Dies geschah auf vehemente und oft sogar betrügerische Weise; einige Marketingstrategien von NFT-Händlern wiesen sogar Ähnlichkeiten mit Schneeballsystemen auf (https://theconversation.com/nfts-an-overblown-speculative-bubble-inflated-by-pop-culture-and-crypto-mania-174462). Doch trotz dieser dubiosen Strategien und dem Ende des Hypes sind NFTs noch lange nicht Geschichte. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Reihe CryptoPunks von Matt Hall und John Watkinson (gemeinsam bekannt als Larva Labs), die weiterhin einen relevanten popkulturellen Einfluss und auch entsprechende Verkaufszahlen haben. Nach ihren eigenen Angaben fanden von den acht teuersten CryptoPunk-Verkäufen die Hälfte nach dem Zusammenbruch des NFT-Marktes 2022 statt. Innerhalb der letzten zwölf Monate (Stand Januar 2026) wurden 1.876 CryptoPunks für einen durchschnittlichen Preis von ca. 160.000 US-Dollar verkauft. Somit wurde in diesem Zeitraum eine Gesamtverkaufssumme von über 300 Millionen US-Dollar verzeichnet (https://www.cryptopunks.app/). Ein Charakteristikum das CryptoPunks – im Vergleich zu anderer digitaler Kunst, die mit NFTs authentifiziert wird – auszeichnet, ist, dass sie als sogenannte On-Chain Art direkt auf der Ethereum-Blockchain gespeichert werden (https://www.larvalabs.com/blog/2021-8-18-18-0/on-chain-cryptopunks). Weiterlesen
Anne Roth, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin und Referentin für Netzpolitik der Fraktion DieLinke im Bundestag, zitiert die bald ehemalige Bundestagsabgeordnete und -vizepräsidentin Petra Pau aus dem 




Too long, didn’t read – so geht es einigen beim Anblick der Klassiker linker Theorie. Die über zweitausend Seiten langen Gefängnishefte von Antonio Gramsci, die komplizierten Schinken von Marx oder Edward Said – wenn ihr keine Zeit habt, die Bücher alleine durchzuackern oder eine Einführung sucht, dann hört euch den 



