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mit: Hendrik Schulze (ipoque), Thomas Grob (Deutsche Telekom), Rüdiger Weis (Beuth Hochschule), Frank Rieger (CCC)
Moderation: Herbert Behrens (DIE LINKE).

Hendrik Schulze:
dpi kann vieles heißen. Für mich ist dpi eine Art Röntgengerät: kann man zur Diagnose einsetzen, aber auch, um Koffer zu scannen. Es ist ein Tool, um Informationen zu bekommen. Ob man damit Urheberrecht durchsetzen oder Netzwerkmanagement betreiben will, ist eine Frage der Anwendung. Wir können auf dpi verzichten, aber das Ergebnis wird den Menschen nicht gefallen. Das Netz war noch nie neutral. Netzneutralität wird zu oft gleichgesetzt mit freiem Internet. Internetnutzer werden heutzutage dort diskriminiert, wo es keinen Breitband-Zugang gibt.

Rüdiger Weis:
dpi ist kein Röntgengerät, sondern ein universeller Nacktscanner, der für alle Pakete verwendet wird. Das ist professioneller als die Stasi: Jedes einzelne Paket wird geöffnet. dpi ist ein universelles Schnüffeltool.

Hendrik Schulze:
Es stimmt, das Potenzial ist vorhanden, aber ob Zensur stattfindet oder nicht, ist eine gesellschaftliche Entscheidung.
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mit Eva Kiltz (VUT), Olaf Wolters (Böhmert & Böhmert), Lavinia Steiner (Digiges), Constanze Kurz (CCC).
Moderation: Halina Wawzyniak (DIE LINKE)

liveblog …

Eva Kiltz:
Regulierung nicht den großen Unternehmen überlassen, sondern die Gesellschaft sollte die Regeln selbst machen.

Constanze Kurz:
Immer mehr Menschen verlangen eine ganz neue Art der Regulierung. Frage nach Überwachung der Nutzung ist zentral geworden. Immer mehr Menschen wenden sich von Urheberrecht ab.

Olaf Wolters:
Internet ist international, das spiegelt sich in der Urheberrechtsdebatte wieder. Wer reguliert die Freiheit im Internet? Unterschiedliche Protagonisten spielen eine Rolle. Das Internet wird derzeit von starken Unternehmen reguliert. Was muss der Staat jetzt tun? Brauchen wir eine Internetverfassung – Grundrechte im Internet?
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Helpdesk-Papagei

Noch fünf Tage bis zur 2. „Netz für Alle“ – allerhöchste Zeit für ein paar praktische Infos:

 

Beginn:

Die Tore der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in der Luisenstraße in Berlin öffnen am Samstag um 10:00 Uhr. Das Programm beginnt um 11:00 Uhr.

Die Landesvertretung ist barrierefrei ausgebaut.

 

Live-Stream:

Wir werden die Keynotes sowie die Panels 1, 3 und 5 live aus dem Hauptsaal streamen.

Der Livestream ist am Samstag auf jedem Fall unter http://www.linksfraktion.de/livestream zu finden. Wir versuchen, ihn auch auf netzfueralle.de einzubinden.

Die Panels 2, 4 und 6 werden mit Kamera aufgezeichnet.

 

WLAN:

Gibt’s natürlich auch. Zugangsdaten bekommt Ihr vor Ort.

 

Essen und Trinken:

Zur Mittags- und zur Kaffeepause, sowie beim abendlichen ‚Get together‘ stehen vegetarische und nichtvegetarische Speisen und nichtalkoholische Getränke für Euch bereit, am Abend wird es auch Bier und Wein aus Sachsen-Anhalt geben.

 

Kinderbetreuung:

Wir können eine begrenzte Anzahl Kinderbetreuungsplätze vergeben. Die Kinder werden von erfahrenen Babysitter_innen am Veranstaltungsort in einem eigenen Raum betreut. Spielzeug etc. ist in kleiner Menge vorhanden; bitte bringt Euren Kindern noch selbst etwas zum Spielen, Malen oder so mit. Auch persönliche Kinderdinge wie Kuscheldecke, Trinkflasche etc. können nicht schaden.

Betreuungszeit ist von 10:30 Uhr bis 19:30 Uhr.

Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Anmeldungen bitte an barbara.meye ätt linksfraktion punkt de.

Bei der Anmeldung das Alter der Kinder bitte angeben.

 

Twitter

Der Veranstaltungs-Hashtag ist: #nfa12

Weitere Orga-Infos am Konferenztag bekommt ihr über unseren Twitter-Account: @netzfueralle

 

Foto: HikingArtist.com, Flickr CC-Lizenz

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Piraten-Seifenblase geplatzt

Foto: nz_willowherb, Flickr CC-Lizene

Teresa Bücker, Social-Media-Redakteurin der SPD Bundestagsfraktion, hat sich in ihrem Blog bei FAZ.net Gedanken über die Piraten gemacht. Bei „Netz für Alle“ diskutiert sie mit Mitgliedern von Piraten, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE über E-Democracy.

Die Piraten haben sich zu lange auf ihrer Projektionsfläche ausgeruht. Allein in der Vorstellung sind hier viele Wünsche für politisch Unbefriedigte und auch die Nichtwählenden wahr geworden. Doch für diejenigen, die sich eine Partei gewünscht haben, die völlig anders ist, als das, was sie bislang kannten, ist die Seifenblase zerplatzt. Denn wer eine neue Art der Politik verspricht, muss diese einlösen. Bis zum amtlichen Ergebnis der Bundestagswahl im nächsten Jahr lassen sich bislang nur Parameter messen, die sich in einer jungen Partei immer stetig entwickeln oder besonders fragil sind – oder deren Wichtigkeit die Partei noch nicht erkannt hat: das Führungspersonal, das Image, die Inklusion der Engagierten und Interessierten – und trotz des wilden Markenkerns: die Professionalität.

Mehr bei Piratenpartei – Der Flausch lässt Federn

Wenige Tage vor der 2. netzpolitischen Konferenz von Linksfraktion und Rosa-Luxemburg-Stiftung gibt es eine Debatte über Medien von der LINKEN in Berlin:

Beim „Expertengespräch Medien und Gesellschaft“ der Bundestagsfraktion DIE LINKE diskutieren Dietmar Dath und Georg Seeßlen, moderiert von den Bundestagsabgeordneten Kathrin Senger-Schäfer und Jan Korte am 10. September im Grünen Salon der Volksbühne in Berlin.

Aus der Einladung (pdf):

„Wir möchten mit Dietmar Dath und Georg Seeßlen über die Zukunft der Medien und der Gesellschaft sprechen. Beide sind ausgewiesene Experten, die in ihren Büchern weitreichende Vorschläge zur Umgestaltung der Verhältnisse machen. Da die Medien Katalysatoren und Verstärker eben jener Verhältnisse darstellen, die verbessert werden müssen, um gerecht für alle zu sein, ist die Verständigung über ihren sozialen Stellenwert von höchster Wichtigkeit.

Wir laden Sie herzlich ein, folgende Fragen mit uns zu diskutieren: Nehmen die traditionellen und neuen Medien die Realität vorweg, indem sie Szenarien aufbauen, die aus denkbaren Möglichkeiten Wirklichkeit herstellen? Wie ist überhaupt das aktuelle Verhältnis von Medien und Zeitgeschichte? Wie werden die Medien der Zukunft aussehen? Was ist erforderlich, um kritische Medien für eine menschliche Gesellschaft zu entwickeln?“

Der Eintritt ist frei.

Ort: Grüner Salon der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

Zeit: 10. September, 19 – 22 Uhr

 

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90 Minuten Videomitschnitt eines Zweier-Podiums plus Moderator. Eigentlich unmöglich für die politische Öffentlichkeitsarbeit. Aber dann doch nicht, wie das Youtube-Beispiel „Die Linke vs Die Piraten – Update oder neues Betriebssystem?“ mit Katja Kipping, Bernd Schlömer und dem Moderator Jakob Augstein zeigt. Der Trick: Ein minutengenaues Inhaltsverzeichnis der Diskussion in der Infobox bietet direkte Links an die bezeichneten Stellen im Clip. Technisch geht das ganz einfach: #t=1m35s an den Link hängen (für das Sprungziel 00:01:35 im Clip). Ein derart anklickbares Inhaltsverzeichnis weist den ungeduldigen Surf*er auf die zentralen Stellen einer solchen Aufzeichnung hin, macht klar, wer was zu sagen hat und kann kommentierend zeigen, wer wo schlüssig  bzw. aus der Defensive argumentiert oder sich rauszureden versucht.

Anmelden zur #NfA 12

Über Mail-Einladungen und Die NfA-Facebook-Seite haben wir in den vergangenen Tagen bereits darauf hingewiesen: Zu „Netz für Alle“ kann mensch sich anmelden. Das erleichtert uns die Planung bei so nicht ganz unwichtigen Fragen wie Bestuhlung, Bandbreite, Essens- und Getränkebestellung.

Anmelden geht entweder per Mail unter dem Betreff „Netz für Alle“ bei veranstaltung AT linksfraktion PUNKT de oder über die Veranstaltungsseite bei Facebook.

UPDATE 20.07.12:
Bitte NICHT über die Kommentare hier unter dem Post anmelden, sondern wie beschrieben per Mail oder Facebook. Danke.

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Netz für Alle 2012

Auch in diesem Jahr wird es die netzpolitische Konferenz „Netz für Alle“ der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung geben: Sie wird am

15. September, 11 Uhr, in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin-Mitte stattfinden.

Im Zentrum der diesjährigen Konferenz „Netz für Alle“ (#nfa12) steht der grundlegende Konflikt von Kontroll- und Verwertungsinteressen vs. Gleichheit und Freiheit im Netz.

Wir beobachten eine zunehmende Kolonisierung des Netzes durch Staat und Wirtschaft, der eine neuentstandene, postnationale kritische Öffentlichkeit des Netzes ebenso vehement entgegentritt wie sie ihre mit der netzbasierten Kommunikationstechnologie errungenen Gleichheiten und Freiheiten der Kommunikation zu verteidigen sucht.

Rund um diesen Schwerpunkt wird es Vorträge und Diskussionen geben.

Bisher geplant sind Panels zu:

  • Von Zensursula über ACTA zu IPRED – Der Kampf ums freie Internet
  • The Big Thing and the Next Big Thing: Wie wurden Google, Facebook, Apple & Co. groß und was kommt nach ihnen?
  • Netzwerkmanagement und Deep Packet Inspection – Wer kontrolliert das Netz?
  • Counter-Mapping und Counter-Information – Datenbasierte Darstellungen der Macht
  • E-Democracy: Beteiligung für alle oder Spielzeug für neue Eliten?
  • Drohnen, Wanzen, Satelliten – RFID, Sensornetzwerke, INDECT – Strategien der vernetzten Überwachung
  • Transparenz, Postprivacy und Klassenkampf

Voraussichtlich wird es aber noch einige Änderungen und Aktualisierungen geben

Bisher haben folgende LINKE Bundestagsabgeordneten MdBs ihre Teilnahme zugesagt:

  • Der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi
  • Halina Wawzyniak (Netzpolitische Sprecherin, EIDG)
  • Petra Sitte (Forschungs- und technologiepolitische Sprecherin, EIDG)
  • Kathrin Senger-Schäfer (Medienpolitische Sprecherin)
  • Andrej Hunko (Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates)
  • Herbert Behrens (EIDG, Obmann Unterauschuss Neue Medien)

 

Abends gibt es neben einer inhaltlichen Talkrunde Zeit, Raum und Verpflegung für ein kulinarisches Beisammensein.

Keynote-SpeakerInnen, PanelteilnehmerInnen und weitere Infos zur Konferenz werden hier in den nächsten Wochen vorgestellt werden – stay tuned!

Am 3. September 2011 fand die erste netzpolitische Konferenz „Netz für Alle“ der Bundestagsfraktion DIE LINKE und der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) in Berlin statt.

Knapp 30 ReferentInnen diskutierten einen Tag lang im Berliner Betahaus. Das Programm umfasste neben den Keynotes von Constanze Kurz und Robert Misik sechs Panels:

Alle Videos zur Konferenz finden sich im YouTube-Kanal der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Netz für Alle #1 – alle Videos

Neben der Konferenz selbst gibt es eine umfangreiche Materialsammlung mit den Thesen der ReferentInnen, Blogs, Websites und Artikeln zum Thema sowie den Parlamentarischen Initiativen der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Last but not least: Eine Übersicht der Reaktionen auf die Konferenz.

Für alle, die nicht dabei sein konnten oder es noch einmal sehen möchten: Die Keynotes und alle Panels von „Netz für Alle“ wurden auf Video aufgezeichnet.

Hier das Video zu Panel 6 „Digitale Spaltung„: Halina Wawzyniak (MdB) im Gespräch mit Kathrin Englert (Universität Siegen), Prof. Dr. Karsten Weber (Technische Universität Cottbus) und dem Publikum.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=-tNj0BIGLms[/youtube]

 

 

 

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