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Jetzt wollen sie schon die Kindergartenkinder vor Bildschirme setzen. Klar: Ist billiger, die Kinder vom digitalen Flimmern fesseln zu lassen als ihnen menschliche Aufmerksamkeit zu schenken – in Form etwa einer altersgemäßen, gar nach einem vernünftigen Personalschlüssel ausgestatteten, für Krankheitsfälle mit Doppelbesetzungen versehenen menschlichen Betreuungs- und vielleicht sogar Erziehungs- und Förderungsarbeit. Vernünftig bezahlt, selbstverständlich, sonst streiken sie ja doch nur wieder – mit Recht – und die Kinder müssen zu Hause bleiben, die Eltern fallen als Arbeitskräfte aus, weil Kindergartenkinder können sie ja nun wirklich noch nicht mit dem Schlüssel um den Hals alleine los schicken. Und darum geht es nämlich dann auch wohl in letzter Konsequenz: Die Bildschirme in den Kindergärten als die digitalen Streikbrecher, damit die – übrigens größtenteils weibliche – menschliche Arbeit dort nicht aufmucken kann gegen beschissene Arbeitsbedingungen. Immerhin organisiert die GEW eine Debatte darüber, vielleicht sogar dagegen?

Mal sehen: www.gew.de/veranstaltungen/detailseite/bildung-erziehung-digital

Und falls es auch ums Kindeswohl gehen sollte, ums klar zu sagen: Da gibts gar nichts zu diskutieren. Kinder im Kindergartenalter müssen erstmal analog spielen, d.h. sich mit ihrem Körper bewegend. Also rumrennen, hüpfen, turnen, singen, mit Klötzen und allem möglichen Kram bauen und rumwerfen und dabei immer: sprechen lernen. Hierbei ist eine digitales „Angebot“ nicht etwa ergänzend und egal. Nein: Es behindert die psycho-motorische Entwicklung und ist somit kontraproduktiv und schädlich. Punkt. Erzieher_innen dürfen sich m.E. selbstbewußt dagegen wehren, durch Weiterbildungen auf diesem Sektor auch noch zur weiteren eigenen Arbeitsverdichtung beizutragen.

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Helpdesk-Papagei

Noch fünf Tage bis zur 2. „Netz für Alle“ – allerhöchste Zeit für ein paar praktische Infos:

 

Beginn:

Die Tore der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in der Luisenstraße in Berlin öffnen am Samstag um 10:00 Uhr. Das Programm beginnt um 11:00 Uhr.

Die Landesvertretung ist barrierefrei ausgebaut.

 

Live-Stream:

Wir werden die Keynotes sowie die Panels 1, 3 und 5 live aus dem Hauptsaal streamen.

Der Livestream ist am Samstag auf jedem Fall unter www.linksfraktion.de/livestream zu finden. Wir versuchen, ihn auch auf netzfueralle.de einzubinden.

Die Panels 2, 4 und 6 werden mit Kamera aufgezeichnet.

 

WLAN:

Gibt’s natürlich auch. Zugangsdaten bekommt Ihr vor Ort.

 

Essen und Trinken:

Zur Mittags- und zur Kaffeepause, sowie beim abendlichen ‚Get together‘ stehen vegetarische und nichtvegetarische Speisen und nichtalkoholische Getränke für Euch bereit, am Abend wird es auch Bier und Wein aus Sachsen-Anhalt geben.

 

Kinderbetreuung:

Wir können eine begrenzte Anzahl Kinderbetreuungsplätze vergeben. Die Kinder werden von erfahrenen Babysitter_innen am Veranstaltungsort in einem eigenen Raum betreut. Spielzeug etc. ist in kleiner Menge vorhanden; bitte bringt Euren Kindern noch selbst etwas zum Spielen, Malen oder so mit. Auch persönliche Kinderdinge wie Kuscheldecke, Trinkflasche etc. können nicht schaden.

Betreuungszeit ist von 10:30 Uhr bis 19:30 Uhr.

Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Anmeldungen bitte an barbara.meye ätt linksfraktion punkt de.

Bei der Anmeldung das Alter der Kinder bitte angeben.

 

Twitter

Der Veranstaltungs-Hashtag ist: #nfa12

Weitere Orga-Infos am Konferenztag bekommt ihr über unseren Twitter-Account: @netzfueralle

 

Foto: HikingArtist.com, Flickr CC-Lizenz

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