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Videokonferenzen sind zu begrüßen. Sie sind allemal besser als Meeting-Jetset per Flugzeug. Allerdings sollten wenigstens wir – in diesem Text meint das “wir” die Mitarbeiter_innenschaft der RLS – Wert legen auf die Auswahl der Werkzeuge, für die wir uns dabei entscheiden. Wenn wir Catering buchen, dann achten wir ja auch darauf, dass wir als Linke im weitesten Sinne unsere politischen und moralischen Prinzipien möglichst widerspruchsarm in unsere Alltagspraxis, sprich: Auftrags- und Mittelvergabe einfließen lassen. Die Zutaten sollten regional und bio sein, das Menü barrierefrei auch für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Auch das Unternehmen sollte eher klein als groß und regional verankert sein, so dass wir sehen können, ob und dass die Mitarbeiter_innen zu vernünftigen Bedingungen arbeiten können. Wir beauftragen gerne Unternehmen mit Migrationshintergrund, damit die Umverteilung der Mittel, die wir zu vergeben haben, nach unten seitlich geht. Weiterlesen

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A new spectre is haunting Silicon Valley

Aquarium
Skalitzer Str. 6
10999 Berlin

10.06.2019 + 19:00 – 22:00 Uhr

Discussion with Moira Weigel and Ben Tarnoff (writers and co-founders of Logic Magazine) and Ines Schwerdtner (Jacobin Magazine author and podcaster at halbzehn.fm).

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Werbung für Helpling App, Helpling Communication (public domain)

Lisa Bohr fragt sich in der Zeitschrift Luxemburg, ob die Online-Plattform Helpling Chancen bietet für eine gerechtere Verteilung von Hausarbeit:

Online-Plattformen, auf denen Dienstleistungen gegen Entlohnung angeboten werden, etablieren sich spätestens seit der kommerzialisierten Zimmervermittlung AirBnB als Geschäftsmodelle. Sie betonen in ihrem Marketing das sharing, also das Teilen von Gütern und den Tausch, verfolgen aber klare Gewinninteressen. Das Unternehmen Helpling ist Teil dieser neuen digitalen Plattformökonomie. Weiterlesen:

Zeitschrift LuXemburg Online, November 2018

Schön ihr Hinweis darauf, dass es auch anders geht als plattformkapitalistisch, nämlich plattform-kollektivistisch:

Einen tatsächlich alternativen Ansatz könnten Genossenschaften wie das Ethical House Cleaning Collective Up & Go New York bieten, das zur Terminkoordination auch eine App nutzt. Im großen Unterschied zu Agenturen und intermediären Plattformen wie Helpling besitzen alle genossenschaftlich organisierten Arbeiter*innen ihr Unternehmen gemeinsam und können so für faire Konditionen bei der Auftragsvergabe sorgen.

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Vom 25. bis zum 27. März 2019 fand in Bangkok der dreitägige Workshop statt zum Thema “Equity and social justice in a digital world. An inter sectoral/movements dialogue for a digital justice agenda”. Er war organisiert von der Just Net Coalition, Our World Is Not For Sale und Focus On The Global South. Hier ein Teilnehmer-Bericht: Weiterlesen

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produktionsweise.png (c) gemeinfrei/via Wikimedia

Dass ein System, in dem sich ein Mensch mit 200 Euro in der Tasche entscheiden kann, entweder einmal spontan mit der Bahn von München nach Berlin zu fahren oder zwei Flüge zwischen den beiden Städten zu buchen, in dem große Konzerne wie Amazon neu produzierte Ware verbrennen und Supermärkte Menschen dafür verklagen können, noch essbare Lebensmittel aus ihren Mülleimern zu fischen, und in dem ein eigener Begriff für die Herangehensweise existiert, elektronische Geräte so zu bauen, dass sie möglichst schnell kaputt gehen und man sie nachkaufen muss (geplante Obsoleszenz) – dass also ein solches System nicht der Weg sein wird, wie wir den nahenden Kollaps abwenden, ist offensichtlich. Dass statt dessen eine geplante Wirtschaft sinnvoll ist, in der wir uns entscheiden könnten, nur das herzustellen, was tatsächlich gebraucht wird (und das möglichst umweltfreundlich), statt nach dem kapitalistischen Profitsystem doppelt so viel zu produzieren, wie die Menschheit braucht, und noch einen Haufen Schrott dazu und diesen dann an unter einigen Wenigen zu verteilen, auch.

Laura Meschede, jW vom 3.4.19, S. 12/13

Den ganze Artikel lesen bei der Jungen Welt

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Die umfangreichsten Ressourcen, die meiste Rechenkapazität, die besten Leute, die klügsten Wissenschaftler*innen, die avanciertesten neuronalen Netze, die umfangreichsten Datenbanken, kurz, das Beste, was die Menschheit an Wissen hervorgebracht hat, dient – abgesehen von Marketing-Gags wie Go-Spielen und Feigenblättern wie besserer Krebsvorsorge – in erster Linie dazu, herauszufinden, was wir als nächstes kaufen werden. Vorgestellt und diskutiert wird das aktuelle Buch von Timo Daum.

 

Wo: Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 B.
Wann: Donnerstag, 25.04.2019, 19:00 – 21:00 Uhr

Mehr Infos zu den DiskutantInnen und zum Buch

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Eine Abkehr von der imperialen Automobilität – einer Mobilität, deren Möglichkeitsbedingung der Zugriff auf die Ressourcen anderer ist – beabsichtigen weder die Autokonzerne noch die Bundesregierung. Stattdessen soll das vorherrschende Verkehrssystem durch eine Änderung der Antriebstechnik (Elektro- statt Verbrennungsmotor) (Candeias 2012:10) und die Einführung des autonomen Fahrens samt Digitalisierung erneuert werden (vgl. auch “Das Auto im digitalen Kapitalismus. Dieselskandal, Elektroantrieb, autonomes Fahren und die Zukunft der Mobilität“). Weiterlesen

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Die Veranstaltung stellte sich heraus als öffentlich eingeladenes Treffen der LAG Netzpolitik. Nach kurzen Inputs von mir selbst (Linux-Migration: Was ist in München schiefgegangen; was hat die RLS vor; einige weiterführende Beispiele in kleineren Behörden und Kommunen) und von Tobias Schulze (MdA) mit einem Überblick über die Geschichte und den derzeitigen Stand von eGovernment in Berlin ergab sich eine lebendige Gruppendiskussion. Zum Einlesen hatte ich ja Linux in München und Das Microsoft-Dilemma empfohlen. Nebenbei die neueste Neuigkeit zu München: Der Beratungskonzern, der das sog. Gutachten angefertigt hat, mit dem die Rückabwicklung der Migration zurück zu Windows begründet wird, und der schon seit fast 20 Jahren eng verbandelt ist mit Microsoft, hat jetzt ein Service-Joint-Venture mit Microsoft gegründet – sicherlich spielten die zu erwartenden öffentlichen Aufträge in München dabei keine Rolle… Einige Themen, die wir unterschiedlich kontrovers diskutiert haben, nehme ich hier noch einmal auf, um sie ausführlicher zu kommentieren, als das im Gespräch möglich war. Weiterlesen

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Der Agrar-Ingenieur muß viele Fragen zum Einsatz des Computers beantworten. 8. September 1986, Bezirk Schwerin, Veteranenbetreuung durch die Volkssolidarität: Eine Station bei den beliebten Kremser- und Kutschfahrten ist immer auch ein Besuch bei einer LPG. Mit großem Interesse verfolgt man jede Neuerung.

Bildquelle: Bundesarchiv/Wolfried Pätzold [CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons

Geht es um die Digitalisierung der landwirtschaftlichen Produktion, dann fordern Experten offene Datenplattform und Open Source: Im Agrarbereich müssen marktbeherrschende Konzerne wie Facebook oder Google verhindert werden, waren sich Sachverständige im Bundestag einig. Warum eigentlich nur hier??

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Link zur Tischvorlage (PDF): windows-dilemma-beirat.pdf

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