
Bild: Markus Spiske/Upsplash
Dieser Text basiert auf einem ursprünglich auf Englisch veröffentlichten Beitrag im Climate Matters–Blog der Universität Hamburg und wurde für die vorliegende Fassung überarbeitet.
Spätestens mit dem Beginn der zweiten Amtszeit Donald Trumps scheint der Richtungsstreit zwischen den fossilen und den erneuerbaren Kapitalfraktionen im Westen auf politischer Ebene vorläufig entschieden. Damit einhergehend ist auch das Projekt eines ‚grünen Kapitalismus‘ politisch gescheitert. Dass dieses Projekt sich jedoch auch auf einer theoretischen Ebene – vor allem aus epistemologischer Perspektive – von Beginn an auf einem Holzweg befand, zeigt Cédric Durand in seinem Artikel „The Problem of Knowledge in the Anthropocene“ (2026)1. Darüber hinaus entwickelt er einen ersten Vorschlag dafür, wie eine neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung aussehen könnte, die in der Lage wäre, dem sich zunehmend verschärfenden anthropogenen Klimawandel wirksamer entgegenzuwirken. Dieser Blogbeitrag beleuchtet die zentralen Erkenntnisse aus Durands Artikel und ordnet die daraus resultierenden Implikationen ein. Weiterlesen
Tags: Energie, Grüne, Kybernetik, Planung



Am vergangenen Wochenende fand in Berlin in den Räumen der TU eine große Konferenz an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Digitalisierung statt. Die Themen der zweiten Bits & Bäume((vgl. den 


Eine Abkehr von der imperialen Automobilität – einer Mobilität, deren Möglichkeitsbedingung der Zugriff auf die Ressourcen anderer ist – beabsichtigen weder die Autokonzerne noch die Bundesregierung. Stattdessen soll das vorherrschende Verkehrssystem durch eine Änderung der Antriebstechnik (Elektro- statt Verbrennungsmotor) (Candeias 2012:10) und die Einführung des autonomen Fahrens samt Digitalisierung erneuert werden (vgl. auch „



