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Werbung für Helpling App, Helpling Communication (public domain)

Lisa Bohr fragt sich in der Zeitschrift Luxemburg, ob die Online-Plattform Helpling Chancen bietet für eine gerechtere Verteilung von Hausarbeit:

Online-Plattformen, auf denen Dienstleistungen gegen Entlohnung angeboten werden, etablieren sich spätestens seit der kommerzialisierten Zimmervermittlung AirBnB als Geschäftsmodelle. Sie betonen in ihrem Marketing das sharing, also das Teilen von Gütern und den Tausch, verfolgen aber klare Gewinninteressen. Das Unternehmen Helpling ist Teil dieser neuen digitalen Plattformökonomie. Weiterlesen:

Zeitschrift LuXemburg Online, November 2018

Schön ihr Hinweis darauf, dass es auch anders geht als plattformkapitalistisch, nämlich plattform-kollektivistisch:

Einen tatsächlich alternativen Ansatz könnten Genossenschaften wie das Ethical House Cleaning Collective Up & Go New York bieten, das zur Terminkoordination auch eine App nutzt. Im großen Unterschied zu Agenturen und intermediären Plattformen wie Helpling besitzen alle genossenschaftlich organisierten Arbeiter*innen ihr Unternehmen gemeinsam und können so für faire Konditionen bei der Auftragsvergabe sorgen.

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Das ND bringt ein sehr schönes Interview mit Tilman Santarius, Professor für Sozial-Ökologische Transformation und Nachhaltige Digitalisierung an der TU Berlin, über Chancen und Gefahren der Digitalisierung:

Die Kunden von Google, WhatsApp sind nicht wir, die NutzerInnen, sondern sind die Marketingfirmen, die uns dann personalisierte Werbung anbieten. Das pervertiert die Idee des Internets als Allmende. Und deswegen müssen wir monopolrechtlich und auch mithilfe strengerer Datenschutzvorgaben die Internet-Konzerne regulieren.
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