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Am vergangenen Wochenende fand in Berlin in den Räumen der TU eine große Konferenz an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Digitalisierung statt. Die Themen der zweiten Bits & Bäume((vgl. den Konferenzband von 2019, kostenlos als PDF downloadbar beim Verlag)) (nach 2018) reichten z.B. von vernetzter Mobilität über den Rohstoff- und Strombedarf digitaler Geräte, Datensuffizienz und kooperativen Plattformökonomien bis hin zu smarten Energienetzen oder Monopolisierungstendenzen in der digitalen Ökonomie.((vgl. die Themenlinien/Trackübersicht (PDF) )) Die 13 Trägerinnen der Konferenz waren NGOs aus der Umwelt- und Entwicklungsbewegung (BUND, Naturschutzring, iöw, Germanwatch, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Brot für die Welt) und Organisationen der Informatik- und Hacking-Szene (CCC, Einstein Center, FIfF, fsfe, Open Knowledge Foundation, TU Berlin, Weizenbaum-Institut). Sie verfolgten einen offenen, partizipativen und ehrenamtlichen Konferenzorganisationsansatz.((vgl. die Selbstdarstellung „Über uns“)) Parteien oder parteinahe Stiftungen sind nicht dabei. Weiterlesen

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Vom 25. bis zum 27. März 2019 fand in Bangkok der dreitägige Workshop statt zum Thema „Equity and social justice in a digital world. An inter sectoral/movements dialogue for a digital justice agenda“. Er war organisiert von der Just Net Coalition, Our World Is Not For Sale und Focus On The Global South. Hier ein Teilnehmer-Bericht: Weiterlesen

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Vor kurzem war wieder Transformationskonferenz. Das Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung lud diesmal mit dem Schwerpunkt „Wie geht eigentlich ein «richtiges» Leben im «Falschen»? Lebensweisen, Reproduktion und Transformation“ ein. Dabei rückte auch die «digitale Revolution» in den Blick, denn sie verändert die Grenzen zwischen Arbeit und Leben, wird von gesellschaftlichen Gruppen und Akteuren unterschiedlich angeeignet, auf ihre emanzipatorischen Potentiale getestet, in Alltagsstrategien eingewebt und produziert neue Ungleichheiten. Neue Spaltungen
ziehen sich um den Globus. Dem widmete sich eine Arbeitsgruppe am Samstag morgen:

Digitale Lebensweisen und Technopolitics: Netzstrategien und Organisierung
Mit Rodrigo Nunes (Philosoph, Brasilien) und Miriyam Asfar (Oxford University, Großbritanien)
Moderation: Tadzio Müller (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Lesetipps

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Felix Stalder hat unserer Konferenz gleich zu Beginn ein echtes Highlight beschert. Seine Keynote „Digitale Solidarität“ ist in den vergangenen Wochen an verschiedensten Stellen weitergereicht und diskutiert worden (bspw. hier). Das Manuskript hatten wir bereits am Konferenztag veröffentlicht. Es folgt nun die Aufzeichnung seines Vortrags in Bild und Ton:

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Es folgt die Videodokumentation unseres dritten Panels. Herbert Behrens diskutierte mit seinen Gästen über „Netzwerkmanagement und Deep Packet Inspection – Wer kontrolliert das Netz?„. Hier ist die Aufzeichnung:

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Die netzpolitischen Diskussionen gehen nach „Netz für Alle“ weiter: die Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg veranstaltet vom 21.9. bis 19.11.2011 unter dem Titel „Social Change? Media Activism“ eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Webaktivismus, Social Media und linke Medienarbeit.

Aus der Ankündigung der Veranstaltungsreihe:

Weblogs, Wikis und soziale Netzwerkseiten wie Facebook ermöglichen neue Formen von Kommunikation, die eine aktive und eingreifende statt nur konsumierende Teilhabe an Öffentlichkeit erlauben. Die hier entstehenden Potentiale für eine Demokratisierung von Wissen und Informationen werden von sozialen Bewegungen angeeignet, sind Bestandteil qualitativ neuer Protestformen und alternativer Gegenöffentlichkeit. Die Veranstaltungsreihe zeigt beispielhaft emanzipatorische Aneignungspraxen auf, thematisiert die Potentiale aber auch Grenzen der Social Media für linke Organisierung, Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit. Continue Reading »

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Wir freuen uns, dass Prof. Dr. Karsten Weber seine Teilnahme an der Konferenz Netz für Alle zugesagt hat. Er lehrt und forscht an der Technischen Universität Cottbus und beschäftigt sich unter anderem mit den globalen Folgen digitaler Spaltungen und den neuen Ausschlussmechanismen, die durch den reglementierten Zugang zu IuK-Technologien entstehen. In seinem in der iz3w erscheinene Aufsatz „Im Netz von Clans – Global verteilte Gemeinschaften statt globaler Gesellschaft“ vertritt er die These, dass die IuK-Technologien zwar neue Formen der sozialen Interaktion hervorgebracht haben, diese jedoch als Teil einer möglichen Online-Vergesellschaftung auf Grund individueller Interessenslagen stark begrenzt und exklusiv sind.

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Komputerfrieks

Als am 01. September 1981, also ziemlich genau 30 Jahre vor unserer Konferenz, Wau Holland und Tom Twiddlebit zu einem Treffen der „Komputerfrieks“ in die Redaktionsräume der taz einluden und damit den Grundstein für den Chaos Computer CLub legten, gehörten zu den Punkten, die sie beschäftigten, unter anderem internationale Netzwerke und die Frage: Wem gehören unsere Daten?

Fragen, die auch heute noch nicht abschließend geklärt sind und die uns deshalb in unseren beiden Panels zur Netzinfrastruktur und Content unter dem Titel „Wem gehört das Netz?“ beschäftigen. Die internationale Vernetzung von Aktivisten beleuchten wir mit dem Panel „Wie das Internet Politik verändert“.

Mit Constanze Kurz und Frank Rieger vom Chaos Computer Club haben wir auch zwei ReferentInnen zu Gast, denen wir und ihr dann am 03. September zum Hacker-Jubiläum gratulieren können.

Mehr zum ersten Treffen der „Komputerfrieks“ bei einestages

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