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Wednesday | July 8th 2015 | 7:00 p.m.
Talk and Discussion with Trebor Scholz (New School, New York/USA).

Venue: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Salon (1st floor)
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Labor companies associated with the so-called sharing economy, including Uber and TaskRabbit, show an utter lack of concern for their workers. What if the algorithmic heart of any of these citadels of anti-unionism could be cloned and brought back to life under a different ownership model, with fair working conditions, as a humane alternative to the free market model.

Worker-owned cooperatives could design their own apps-based platforms, fostering truly peer-to-peer ways of providing services and things, and speak truth to the new platform capitalists.

Trebor Scholz is a cross-disciplinary writer, artist, educator, and catalyst. His work is positioned to study the Internet and its cultural, political, legal, philosophical, and policy-making implications, especially in the areas of digital work, self-organized learning, and global media activism. He is an associate professor at The New School in New York City.

Moderation: Marina Sitrin (Berlin/New York)

Please note that the talk and discussion will be in English. Free entry.

Website: http://www.rosalux.de/event/53713

 

Und wer noch einen Nachschlag mag: Olivers Analyse des US-Folterberichts

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datenspurenDie Datenspuren 2015 wollen sich mit der Bedeutung und Definition der (digitalen) Privatsphäre im Zeitalter von Internet of Things und Snowden beschäftigen. Denn unsere Privatsphäre wird einerseits von uns selbst durch neue Smart-Geräte und andererseits durch staatliche Stellen (siehe Snowden) eingeschränkt. Hier ist ein neues Bewusstsein gefragt und die Grenzen müssen für Firmen und Staat neu definiert werden. Mehr…

 

 

 

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Reaper, U.S. Air Force Photo / Lt. Col. Leslie Pratt [Public domain], via Wikimedia Commons

Vor zwei Jahren machten Journalisten von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung bekannt, wie von US-Militärbasen in Deutschland Drohnenangriffe der USA unterstützt werden. Im April 2015 veröffentlichten der Spiegel und die Enthüllungsplattform THE INTERCEPT Geheimdokumente, die belegen, dass Ramstein als Schaltstelle im US-Drohnenkrieg fungiert. Dabei geht es um Einsätze in Ländern wie Somalia, dem Jemen, Afghanistan und Pakistan. Weiterlesen

 

 

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art-schoolÜber die „Linke und die Perspektiven der Digitalen Revolution“ wird die „Emanzipatorische Linke Berlin“ am Freitag, den 19. Juni ab 19 Uhr im gemeinsamen Wahlkreisbüro dreier Berliner Linkspartei-ParlamentarierInnen mit Anne “@SeeroiberJenny” Helm, Bezirksverordnete in Neukölln und bis Herbst 2014 in der Piratenpartei, sowie Shaked “@sshaked” Spier, LAG Netzpolitik  in der Greifswalder Straße 220, 10405 Berlin diskutieren. Zum Einladungstext

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Podium und Film „Citizenfour“ am Freitag, 12.06.2015 um 19:00 Uhr im //:about blank, Berlin.

Während ein Teil der deutschen Öffentlichkeit noch Schwierigkeiten hat, die Tragweite der Snowden-Enthüllungen seit dem Juni 2013 zu fassen, sind die anderen zur politischen Tagesordnung übergegangen. Die Fassungslosigkeit, welche die immer neuen Enthüllungen über die Arbeit der US-amerikanischen und deutschen Geheimdienste zumindest beim interessierten Publikum auslösen, entspricht jedoch zugleich einer allgemeinen Lähmung bei der Frage, was denn nun die politischen Folgen aus all dem sein können und sollen. Wir sprechen mit AktivistInnen und UnterstützerInnen Edward Snowdens über Strategien und Bündnispartner im Kampf gegen die weltweite Totalüberwachung und versuchen eine Bestandsaufnahme. Mehr: Videomitschnitt der Veranstaltung

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Die Helle Panke hat heute abend mit dem Redakteur des Blogs netzpolitik.org, der viele Dokumente rund um die NSA-Aufklärung leakt, Andre Meister, einen Fachjournalisten für Fragen der elektronischen Überwachung eingeladen. Mit ihm sitzt Martina Renner, die Obfrau der Linken im NSA-Untersuchungsausschuss und Autorin einer rls-Publikation zum Thema, auf dem Podium. Mit diesem Gespräch will die Helle Panke die Vorgänge um das Treiben der NSA nicht nur darstellen, sondern auch einen Schritt weitergehen, indem sie folgende Frage aufwirft: Wie kommen wir nach den Enthüllungen von Edward Snowden vor zwei Jahren zu einer Agenda gegen die digitale Totalüberwachungen durch die verschiedenen Geheimdienste?

Zur Veranstaltungsdokumentation (Audio)

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BandII-CoverCapulcu, wie sich die MacherInnen der Tails-Broschüre kollektiv-pseudonym nennen, haben nachgelegt: Hatte ihr erstes Heft klar handwerklich orientierten Anleitungscharakter zur sichereren Netzbenutzung, so liefern sie mit ihrem zweiten Band aus der Reihe „Hefte zur Förderung des Widerstands gegen den digitalen Zugriff“ jetzt Analyse und Kritik des gesellschaftlichen Angriffs, der in Form von digitaler Überwachung und Big Data-Verwertung derzeit läuft. Unter dem Titel des Hefts, der die Fluchtlinie andeutet: „Disconnect – keep the future unwritten! Unzureichende Selbstverteidigung – jetzt aus der Zukunft ausbrechen!“, heißt es:

Seit Jahren brechen Wellen eines technologischen Angriffs über uns herein – wir verkennen diesen Angriff als vermeintlich neutrale „technologische Entwicklung“ und spielen bereitwillig mit. Es ist Zeit für eine fundiertere Analyse, es ist Zeit für eine Verschwörung gegen die dramatisch wachsende Fremdbestimmung. Diese Broschüre ist unsere erste Sammlung an Diskussionen und Ideen dazu. Unser Ziel ist die Zurückweisung des smarten Griffs nach unserer Sozialität, Kreativität, Autonomie – unserem Leben. Wir suchen nach Wegen der Selbstbehauptung.

Zum Download

 

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Geraten durch die voranschreitende Digitalisierung die Produktionsverhältnisse in Bewegung und entstehen durch sie vielleicht sogar neue Formen von Öffentlichkeit und verschieben sich dadurch die bisherigen Machtverhältnisse? Verleihen diese Entwicklungen den alten kapitalistischen Strukturen bloß ein neues Gewand oder eröffnen sie neue Möglichkeiten der Emanzipation und radikalen Veränderung? Steckt in diesen Veränderungen die Verheißung befreiter und erfüllender Tätigkeit oder blühen uns ganz neue Formen digitaler Ausbeutung? Was aber sind die progressiven Elemente in dieser Entwicklung und wie können wir sie verstärken und multiplizieren? Versuch eines realistischen Blicks auf den digitalen Wandel, die industrielle Revolution unserer Zeit.

  • Christian Fuchs ist Professor für Social Media an der University of Westminster und Redakteur der Zeitschrift tripleC: Communication, Capitalism & Critique.
  • Halina Wawzyniak ist seit 2009 Abgeordnete des Deutschen Bundestages. In der 17. Wahlperiode war sie Mitglied in der Enquete Internet und Digitale Gesellschaft. In der 18. Wahlperiode ist sie Rechts- und Netzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Im Bereich des Digitalen setzt sie sich für gleichen Zugang aller Menschen zum Internet ein.
  • Anke Domscheit-Berg ist Unternehmerin, Publizistin und Aktivistin zu den Themen Open Government, digitale Gesellschaft und Geschlechtergerechtigkeit. Sie wurde 2010 mit dem Frauenpreis des Landes Berlin ausgezeichnet. Im März 2015 erschien ihr 2. Buch „Ein bisschen gleich ist nicht genug! Warum wir von Geschlechtergerechtigkeit noch weit entfernt sind“.

Moderation: Julia Schramm ist Politikwissenschaftlerin und Autorin. Sie hat in Bonn Politikwissenschaft, Amerikanistik und Öffentliches Recht studiert und promoviert an der Humboldt Universität zu Berlin über die Dialektik des Privaten. Außerdem arbeitet sie für die Amadeu Antonio Stiftung als Fachreferentin für Hate Speech und Redakteurin für no-nazi.net.

Alle Aufzeichnungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung auf der linken Woche der Zukunft unter: http://www.rosalux.de/mediathek

Die Diskussion über das Urheberrecht verweist auf Schwierigkeiten linker Kultur- und Medienpolitik im digitalen Kapitalismus. Christian Fuchs in der jungen Welt.

Es gibt keine einfachen Lösungen für die kulturellen Antagonismen des Kapitalismus. Genauso wie das Internet nicht den digitalen Kommunismus des 21. Jahrhunderts schaffen wird, wird das Urheberrecht nicht die Rettung linker Medien und alternativer Kultur darstellen. Beide Ansätze greifen zu kurz. Es bedarf einer umfassenderen Debatte, die darauf abzielt, kulturelle Antagonismen als Gegenstand politischer Kämpfe, linker politischer Strategien und politischer Forderungen zu positionieren.

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