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WikiLeaks-Global-Trade-Agreement-TriangulationDie Zeit titelte: Ein Abkommen gegen Open Source. Das ist aber nur bedingt richtig, denn die Enthüllungen zu TISA, dem „böseren Bruder von TTIP und TPP“, lassen sich auch gegen den Strich lesen: Freie und Offene Software (FOSS) erhält durch die Wikileaks-Enthüllungen der Verhandlungsunterlagen des TISA-Abkommens eine kuriose Bestätigung ihrer technischen (nicht: moralischen) Überlegenheit. Artikel 6 des Entwurfs sagt: „Kein Unterzeichner darf den Transfer von oder den Zugang zu Quellcode von Software eines Unternehmens aus dem Land eines anderen Unterzeichners zur Bedingung für Dienstleistungen im Zusammenhang mit dieser Software machen.“ Allerdings sind Einschränkungen vorgesehen: Die Regelung soll nur für Software für den Massenmarkt gelten und gar nicht für Software, die für kritische Infrastrukturen verwendet wird. Die Masse der Nutzer soll dumm (bzw. überwachbar) gehalten werden, damit die Profite der Hersteller proprietärer Software und Kontrolle und Manipulierbarkeit der Bevölkerung gesichtert bleiben. Dort, wo es um die Sicherung dieses Überwachungsregimes geht („kritische Infrastrukturen“), darf und soll FOSS also durchaus weiterhin zum Einsatz kommen… Gegen TISA gibt es noch viele andere Gründe.

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Ausgelagerte Recheneinheit als Radiator

Ausgelagerte Recheneinheit als Radiator

Die französische Firma Qarnot stattet Haushalte mit passiv gekühlten Compute-Modulen als Heizung aus und vermietet deren verteilte Rechenleistung als einfach nutzbaren Superrechner. Weiterlesen

 

 

 

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cyberpeaceEngagierte Verfechter und Verfechterinnen Freier Software haben ein ähnliches Problem wie diverse Musiker_innen und ihre Bands, deren Musik gezielt zur Aufpeitschung der Mordlust von Soldaten und zur Folter von Gefangenen eingesetzt wurde und wohl immer noch wird oder auch zur Steuerung von Waffen. Sie müssen und sollten sich eingestehen: Mit freier Software lässt sich vorzüglich auch vieles von dem machen, was Kapitalismus und Imperialismus so unschön macht: Finanztransaktionen blitzschnell verbuchen, Drohnen selbstständig fliegen lassen und das Internet komplett überwachen usw.. Auf letzteren Punkt hebt Fefe ab, wenn er die Technik hinter dem NSA-Schnüffelprogramm XKeyScore analysiert, dabei feststellt, dass sie aus einem Bündel für jedermann frei zugänglicher Freier Software besteht und so zu dem Schluss kommt: „Vielleicht hört mir jetzt endlich jemand zu, wenn ich sage, dass wir bei Lizenzen für freie Software eine Klausel gegen Militär und Geheimdienste brauchen?“ Leider nimmt der bisher weitestgehende Versuch, „Cyberpeace“ in programmatische Forderungen zu packen, diesen Gedanken noch nicht auf. Und wenn wir gerade dabei sind, an der politischen Richtung von Software rumzuschrauben, dann könnten wir sie ja gleich auch noch sozialistisch konfigurieren

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Und wer noch einen Nachschlag mag: Olivers Analyse des US-Folterberichts

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datenspurenDie Datenspuren 2015 wollen sich mit der Bedeutung und Definition der (digitalen) Privatsphäre im Zeitalter von Internet of Things und Snowden beschäftigen. Denn unsere Privatsphäre wird einerseits von uns selbst durch neue Smart-Geräte und andererseits durch staatliche Stellen (siehe Snowden) eingeschränkt. Hier ist ein neues Bewusstsein gefragt und die Grenzen müssen für Firmen und Staat neu definiert werden. Mehr…

 

 

 

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Wednesday | July 8th 2015 | 7:00 p.m.
Talk and Discussion with Trebor Scholz (New School, New York/USA).

Venue: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Salon (1st floor)
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Labor companies associated with the so-called sharing economy, including Uber and TaskRabbit, show an utter lack of concern for their workers. What if the algorithmic heart of any of these citadels of anti-unionism could be cloned and brought back to life under a different ownership model, with fair working conditions, as a humane alternative to the free market model.

Worker-owned cooperatives could design their own apps-based platforms, fostering truly peer-to-peer ways of providing services and things, and speak truth to the new platform capitalists.

Trebor Scholz is a cross-disciplinary writer, artist, educator, and catalyst. His work is positioned to study the Internet and its cultural, political, legal, philosophical, and policy-making implications, especially in the areas of digital work, self-organized learning, and global media activism. He is an associate professor at The New School in New York City.

Moderation: Marina Sitrin (Berlin/New York)

Please note that the talk and discussion will be in English. Free entry.

Website: http://www.rosalux.de/event/53713

 

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Reaper, U.S. Air Force Photo / Lt. Col. Leslie Pratt [Public domain], via Wikimedia Commons

Vor zwei Jahren machten Journalisten von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung bekannt, wie von US-Militärbasen in Deutschland Drohnenangriffe der USA unterstützt werden. Im April 2015 veröffentlichten der Spiegel und die Enthüllungsplattform THE INTERCEPT Geheimdokumente, die belegen, dass Ramstein als Schaltstelle im US-Drohnenkrieg fungiert. Dabei geht es um Einsätze in Ländern wie Somalia, dem Jemen, Afghanistan und Pakistan. Weiterlesen

 

 

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art-schoolÜber die „Linke und die Perspektiven der Digitalen Revolution“ wird die „Emanzipatorische Linke Berlin“ am Freitag, den 19. Juni ab 19 Uhr im gemeinsamen Wahlkreisbüro dreier Berliner Linkspartei-ParlamentarierInnen mit Anne “@SeeroiberJenny” Helm, Bezirksverordnete in Neukölln und bis Herbst 2014 in der Piratenpartei, sowie Shaked “@sshaked” Spier, LAG Netzpolitik  in der Greifswalder Straße 220, 10405 Berlin diskutieren. Zum Einladungstext

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Podium und Film „Citizenfour“ am Freitag, 12.06.2015 um 19:00 Uhr im //:about blank, Berlin.

Während ein Teil der deutschen Öffentlichkeit noch Schwierigkeiten hat, die Tragweite der Snowden-Enthüllungen seit dem Juni 2013 zu fassen, sind die anderen zur politischen Tagesordnung übergegangen. Die Fassungslosigkeit, welche die immer neuen Enthüllungen über die Arbeit der US-amerikanischen und deutschen Geheimdienste zumindest beim interessierten Publikum auslösen, entspricht jedoch zugleich einer allgemeinen Lähmung bei der Frage, was denn nun die politischen Folgen aus all dem sein können und sollen. Wir sprechen mit AktivistInnen und UnterstützerInnen Edward Snowdens über Strategien und Bündnispartner im Kampf gegen die weltweite Totalüberwachung und versuchen eine Bestandsaufnahme. Mehr: Videomitschnitt der Veranstaltung

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Die Helle Panke hat heute abend mit dem Redakteur des Blogs netzpolitik.org, der viele Dokumente rund um die NSA-Aufklärung leakt, Andre Meister, einen Fachjournalisten für Fragen der elektronischen Überwachung eingeladen. Mit ihm sitzt Martina Renner, die Obfrau der Linken im NSA-Untersuchungsausschuss und Autorin einer rls-Publikation zum Thema, auf dem Podium. Mit diesem Gespräch will die Helle Panke die Vorgänge um das Treiben der NSA nicht nur darstellen, sondern auch einen Schritt weitergehen, indem sie folgende Frage aufwirft: Wie kommen wir nach den Enthüllungen von Edward Snowden vor zwei Jahren zu einer Agenda gegen die digitale Totalüberwachungen durch die verschiedenen Geheimdienste?

Zur Veranstaltungsdokumentation (Audio)

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