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Nur Freie Software inside

Nur Freie Software inside

 Maschinenbefreiung statt Maschinensturm
Der folgende Artikel beschreibt, wie wir praktisch die
Installation eines weitestgehend mit Freier Software laufenden Laptops (inkl. freiem Bootloader „Libreboot“) realisieren. Mit der Anleitung bilanzieren wir einen über mehrere Abende verteilten Workshop Ende 2015/Anfang 2016 und erklären nicht nur die technischen Grundlagen der Durchführung, sondern auch konzeptionell die Bedeutung einer solchen Bastelpraxis: Es geht dabei darum, die Befreiung der Maschinen zu organisieren, damit die sich revanchieren können.1
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  1. frei nach D. Dath; vgl. auch Euskirchen 2016 []

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fischtop-smallVom 30.9. bis zum 2.10. findet der technologiekritische Kongress „Leben ist kein Algorithmus. Solidarische Perspektiven gegen den technologischen Zugriff“ in Köln in der Alten Feuerwache statt:

Auf der Konferenz wollen wir nicht nur die erschreckend schnell voranschreitende Erfassung aller Lebensabläufe samt ihrer ökonomischen Verwertung und den weitgehend undiskutierten Lenkungsmethoden analysieren. Wir wollen unsere Möglichkeiten des Widerstands gegen den technologischen Zugriff auf unsere Autonomie in den Mittelpunkt stellen.

Außerdem gibts auch wieder wie seit mehr als 10 Jahren jedes Jahr: Datenspuren, den Kongress des Dresdener CCC, vieles Interessantes in den Videomitschnitten der vergangenen Jahre.

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bwMittlerweile ist klar: Die Bundeswehr bereitet auch Cyberattacken vor. Das geht aus einem Sachstandsbericht des Verteidigungsministeriums an den Verteidigungsausschuss des Bundestages hervor, den netzpolitik.org veröffentlichte. Einen bürger- und verfassungsrechtlich orientierten, computertechnisch informierten Einstieg zum Thema Cyberkriegstreiberei der Bundesregierung, der zuständigen Ministerin und ihrer Truppe liefern die Stichworte Bundeswehr und Cyberangriffe auf netzpolitik.org. Die Schlacht um die Hoheit auf den Plakatwänden ist schon im Gange (mehr dazu). Eine Analyse der Militarisierung der kryptologischen Forschung in der BRD liefert die Informationsstelle Militarisierung (IMI).

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Whitfield Diffie und Bruce Schneier, zwei Entwickler wirklich harter Verschlüsselung

Whitfield Diffie und Bruce Schneier, zwei Entwickler wirklich harter Verschlüsselung

Aus Thüringen kamen in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit Verfassungsschutz und Staatssicherheit die bizarrsten Meldungen. Wer hoffte, dass das nun, mit einem Linkspartei-Regierungschef und einem unter dessen Ägide neu besetzten Leitungsstuhl im Landesamt ein Ende haben könnte, wurde Anfang Februar bitter enttäuscht: Der neue Verfassungsschutzschef forderte Hintertüren für die Dienste in Verschlüsselungssoftware und will Experten damit betrauen, Möglichkeiten in dieser Richtung auszuloten. Weiterlesen

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Keine 24 Stunden nach den Terroranschlägen von Paris am 13. November 2015 begann das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes mit wilden Spekulationen: »Warum die Pariser ISIS Terroristen PlayStation4 benutzt haben, um die Angriffe zu planen«. Der Artikel behauptet, dass die Attentäter starke Verschlüsselung in ihrer Kommunikation benutzten. Nur deshalb wären die Anschläge möglich gewesen. Diese Behauptung wurde in sämtlichen Medien aufgegriffen – von der New York Times bis zum ARD Morgenmagazin. Auf allen Kanälen war davon die Rede, dass die starke Verschlüsselung die Arbeit der Geheimdienste sabotierte.

Keine 24 Stunden später begannen die Ersten zurückzurudern, ihre Aussagen abzuschwächen: Es gibt keinen einzigen Beleg, der ihre waghalsigen Behauptungen stützt. Einige Medien nahmen ihre Beiträge klammheimlich von ihren Websites, als sich herausstellt, dass die Terroristen schlicht unverschlüsselte SMS benutzten, um sich zu koordinieren. Sie waren sogar behördlich bekannt und wurden von Geheimdiensten überwacht. Der Gipfel des geheimdienstlichen Versagens ist, dass einer der Haupttäter von Paris, Abdelhamid Abaaoud, die Anschläge vorab im wichtigsten IS-Magazin, Dabiq, sogar angekündigte – und sich selbst mit einem Maschinengewehr in der Hand abbilden ließ. Weiterlesen

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Algorithmische Imaginationen x6e38, CC-by-2.0

Algorithmen, dieser Begriff ist derzeit in aller Munde. Aber was ist das eigentlich? Wie können wir uns ein Leben unter Algorithmen ausmalen? Wird unser Leben aussehen wie in den britischen Comedy-Sketchen, in denen das Service-Personal zu jeder Nachfrage nur noch die Antwort der Maschine – „Computer says No“ – wiedergibt? Oder sieht die Zukunft von Algorithmen-Einsatz in der Polizeiarbeit so aus, wie es uns Homer Simpson vor Augen führt? Wie sahen sie aus, die Phantasien, Ängste und Träume der kybernetischen Idee, die morgen vielleicht unsere Realität darstellt?

Eine audiovisuelle Suche nach algorithmischen Vorstellungen fand am 22. Januar in Wien statt. Konrad Becker und Felix Stalder von Worldinformation.org in Zusammenarbeit mit dem Top-Kino haben mit diesem „Screening der Algorithmischen Imagination“, das von Jana Herwig und Katja Mayer kommentiert wurde, den Diskussionsraum zum Thema Algorithmen geöffnet und diesen gleichzeitig verortet in der Geschichte der Kybernetik, des Kapitalismus und der Techno-Kontrollphantasien.

Eine audiovisueller Abend über die Macht von Algorithmen, ein Remix von Ausschnitten aus Filmen und Dokumentationen, die sich auf automatisierte Regelsysteme beziehen. Kurze Videoclips zeigen Formeln des kybernetischen Selbst von naturwissenschaftlicher Ingenieurskunst bis zu irrlichternden Gespinsten der Vorstellungskraft. Ein Media-mesh-up von der Geschichte des Kalten Kriegs, wo sich das Rationale und Irrationale zur Mutually Assured Destruction treffen, bis zur Kolonisierung der Zukunft durch algorithmische Vorhersagen heute.

Die Dokumentarfilme, Animationen, Fiction-Filme und Videokommentare, die zusammengestellt wurden, sind zugänglich und anschaulich, komplex und vielschichtig und da sie als Playliste und Videos im Internet verfügbar sind, sind sie auch hervorragend zum Wiederholen im Wohnzimmer geeignet.

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Ab dem 26. Januar 2016 bis zum 25. Februar widmet sich der Themenraum der Zentral- und Landesbibliothek Berlin der Frage, wie die digitale Revolution die Gesellschaft und den menschlichen Alltag verändern wird:

Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahren immer weitere Lebensbereiche erreicht: Egal ob elektrische Zahnbürste, Automobil, Fitnessarmband oder Lesegerät – im Internet der Dinge und Menschen ist alles mit allen vernetzt. Man kann diese Entwicklung mit Euphorie oder mit Sorge betrachten – fest steht jedoch, dass sie zu einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel führen wird.

Der eigentliche Clou an der Sache ist die kommentierte Literatur- und Medienliste zum Themenfeld, als PDF zum Download. Die ZLB lädt ein zur Eröffnung am Dienstag, den 26. Januar zwischen 16 und 18 Uhr in den Salon der AGB: Weiterlesen

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„Aaargh! Ich kann nicht mehr steuern!“ Andrew Kudrin, CC-by-2.0

Cory Doctorow ist vielen vor allem als Science Fiction Author bekannt. Er schreibt aber auch eine sehr lesenswerte Kolumne über die digitale Welt im Guardian. Denjenigen, die englischsprachig lesen, möchte ich Doctorows aktuellen Kolumnenartikel empfehlen: „The problem with self-driving cars: who controls the code?“. Er schreibt über Software-Sicherheit und Digital Rights Management bei selbstfahrenden Autos – obwohl das Thema eigentlich sämtliche Internet-der-Dinge-Geräte betrifft. Im Kern geht er der Frage nach: welche Folgen hat das Internet der Dinge, wenn wir als Verbraucher diese Dinge nur noch nutzen, aber nicht mehr verändern dürfen. Weiterlesen

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Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum Jahrestag der Snowden-Enthüllungen Anfang Juni 2015 in Berlin

Veranstaltungsfoto After the Summer of Snowden 12.06.2015Kürzlich meldeten es die KollegInnen aus der Öffentlichkeitsarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung: After the Summer of Snowden ist die erfolgreichste, bzw. die mit Abstand am häufigsten angeschaute Veranstaltungsdokumentation des vergangenen Jahres.

Am 12. Juni 2015 führte die Rosa-Luxemburg-Stiftung als Kooperation der Rosa-Luxemburg-Initiative — Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und der Hellen Panke — Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin unter dem Titel „After the Summer of Snowden“ eine Diskussionsveranstaltung mit anschließender Filmvorführung des Dokumentarfilms CITIZENFOUR in Berlin durch. Anlass hierfür war der zweite Jahrestag der Veröffentlichung von Geheimdienstdokumenten durch den ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden. Weiterlesen

Tails- Logo

Tails – sicher und anonym


Die Tails-Entwickler machten allen Internetznutzer_innen in diesem Jahr ein besonders Weihnachtsgeschenk: Pünktlich zum Fest kündigen sie wesentliche Änderungen am Installationsprozess an, die das Einrichten des Betriebssystems vereinfachen und es damit einer breiten Masse von Nutzer_innen zugänglich machen.

Konkret geht es dabei um drei Veränderungen: Weiterlesen

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